Bericht aus der Gastgeberperspektive
Die Versorgung der Gäste in der Gustav-Falke-Schule

Essen beim ÍKT Essen beim ÍKT Essenenausgabe beim ÍKT Essenenausgabe beim ÍKT


Die Gemeinde hatte vom 28.05. bis zum 01.06.03 ca. 300 Personen in der Gustav-Falke-Grundschule beherbergt.
Aus dem Kreis unserer Konfirmanden haben sich Manuel, Vivian, Daniela, Carsten, Christian, Patrick, Ischan und Jacqueline aktiv und engagiert unter meiner Regie um die Bertreuung unserer Gäste gekümmert.
Unsere Gäste waren "ökumenisch gemischt", wobei das Verhältnis schätzungsweise 1:1 betrug. Die Gäste kamen aus Soest, Lippstadt, Coesfeld, Bochum, Dresden, Wünschendorf (Vogtland), Krakau (Polen), Minsk (Weißrussland) in grösseren und kleinen Gruppen. Die meisten waren Jugendliche zwischen 15 und 22 Jahren nebst BetreuerInnen, aber auch Ältere und Familien mit Kindern.
Die Schule und die Duschen (in den Turnhallen) waren geöffnet von 18:00 Uhr bis 01:00 Uhr sowie von 05:30 bis 09:00 Uhr. Auch in der Nacht war ich als Nacht-, Pförtner- und Notdienst vor Ort.
Frühstück gab es von 06:30 bis 09:00, dabei musste Marmelade in kleine Schüsseln umgefüllt und auf die Tische verteilt werden, Margarine ebenso. Kaffee wurde gekocht, Wurst und Käse wurde jeweils frisch auf Platten gelegt, der Nachschub für Äpfel und Brötchen musste laufen. Desweiteren wurden alle Tische regelmäßig abgewischt.

Essenenausgabe beim ÍKT Essen beim ÍKT Essenenausgabe beim ÍKT Essenenausgabe beim ÍKT

Zum Abschluß musste wieder aufgeräumt werden. Am Mittwoch und am Sonntag haben die FrühstückshelferInnen den Frühstücksraum bzw. den Flur auf- und wieder abgebaut. Sie waren insgesamt sehr motiviert und haben gerne mit geholfen. Die Konfis hatten Spaß, sie haben sich freiwillig zu weiteren Diensten eingeteilt! Die Gäste waren insgesamt sehr ruhig und haben unsere Arbeit unterstützt, es gab auch keine sonstigen grösseren Probleme oder Zwischenfälle. Lediglich zwei Jugendliche mussten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zur ärztlichen Abklärung mit dem Taxi ins Krankenhaus gefahren werden.
Eine sehr große Unterstützung war der Hausmeister, Herr Uwe Schulze. Ohne seinen immensen Einsatz hätte die Betreuung nicht so gut geklappt. Insgesamt war die Einquartierung ein großer Erfolg und hat mir und den Helfern Spaß gemacht, obwohl es natürlich zu sehr großem Schlafmangel meinerseits geführt hat, da ja auch Gruppen noch nachts ins Gebäude wollten. Dafür hatte ich viele Gespräche, ökumenische Kontakte und bekam das "Kirchentagsfeeling" sozusagen aus zweiter Hand auch noch mit.
Ralf Prange (Vikar)

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